Die Initiative für artgerechte Haltung von Hominiden

Das Zentrum für artgerechte Haltung

Es begann, wie fast alle historischen Katastrophen die von Menschen angeregt werden, mit einer Tabelle.

Nicht mit einer Schlacht, keinem Manifest und auch nicht mit einer großen Rede. Sondern mit einer Tabelle in einem öffentlichen Verwaltungsportal der kleinen Allianz aus mittelgroßen, mittelmäßigen Ländern, die später von ihren Gegnern nur noch „die verweigernden Hiipies“ genannt wurden.

Die Tabelle trug den Titel:

„Ressourcenbedarf bei angemessener Zufriedenheit (Version 14b)“

Das Dokument war bemerkenswert langweilig.

Es enthielt Spalten für Schuhe, Heizwärme, Kartoffeln, Zahnarzttermine, Freizeit, Würde, Dachreparaturen, Kipppunkten zwischen Arbeitsdauer und sinkender Produktivität und — auf ausdrückliche Forderung einer Gewerkschaft der öffentlichen Bibliotheken — eine Item namens stille Nachmittage pro Monat.

Der Rest der Welt reagierte angemessen:

Man lachte wütend.


Die Allianz bestand aus vier Ländern mittlerer Größe, die in den letzten Jahrzehnten gemäßigter Klimazonen hinweg langsam beinahe komplett aufgehört hatten, mit der übrigen Welt zu spielen.

Sie nannten sich die Kooperative für Existenz in artgerechter Haltung.

Sie war so ähnlich wie eine Demokratie.

Inoffiziell wurden sie von Ausschüssen regiert, deren Aufgabe darin bestand, sich gegenseitig so lange zu widersprechen und alle ausreden zu lassen, bis niemand mehr etwas völlig Idiotisches tun konnte und die Dümmsten Ideen im Raum verpufft waren. Der Erfolg war bemerkenswert.

Die höchste Instanz (nicht institutionell, sondern aus Respekt und Relevanz) war der Rat für Proportionen im richtigen Maße.

Sein Motto lautete:

„Nur weil wir es können, heißt das noch lange nicht, dass es auch den Dienstag verbessert. Außerdem können wir doch für Mittwoch auch Reste kochen“

Die Kooperation hatte absurd hohe Steuern.

Der Spitzensteuersatz lag bei 81 Prozent.

Niemand fand das sonderlich dramatisch, weil die meisten Menschen nach Abzug der Steuern immer noch genug hatten und es erstaunlich unerquicklich war, sehr reich zu sein.

Zum einen existierten kaum richtige Luxusgüter. Extremer Besitz wurde als exzentrische gesellschaftliche Marotte toleriert. Menschen betrachteten große Villen ungefähr so, wie man jemanden betrachtet, der eine teure Mütze trug.

Man sagte höflich: „Interessante Prioritäten.“


Es gab auch Löhne. Gute, sogar, wenn man berücksichtigte, was man tatsächlich zum Leben braucht.

Aber niemand arbeitete besonders viel.

Vier Tage pro Woche galten als anstrengend. Die meisten arbeiteten drei.

Einige auch zwei, solange sie etwas gesellschaftlich Nützliches taten oder außergewöhnlich langweilige Sitzungen übernahmen.

Die unbeliebtesten Berufe wurden daher nicht schlecht bezahlt, sondern kamen mit vielen Anreizen und wurden ehrfürchtig behandelt.

Mitarbeitende der Stadtreinigung bekamen Gratiskuchen.

Elektriker öffentliche Dankesfeste.

Mitarbeiter in Klärwerken gelegentlich Gedichte und ein Theaterfestival.

Das führte paradoxerweise dazu, dass überraschend viele Menschen nun das Thema Kanalisation spannend fanden.

Die Welt außerhalb der Allianz betrachtete dies als krankhafte Fehlentwicklung.

Mindestens einmal im Jahre erklärten mehrere Wirtschaftsmagazine nach ausführlicher Analyse, die Kooperative sei „höchstens noch drei Monate lebensfähig“.

Die Kooperative reagierte darauf mit einer offiziellen Tradition:

Man las die Prognosen bei regionalen Volksfesten laut vor und vergab Preise für die fantasievollste falsche Vorhersage, die dann mit Stecklingen und Senkern an die Verfassenden geliefert wurden.


Außenhandel existierte kaum, höchstens als eine Art Übung.

Die Allianz hatte früh beschlossen, dass ein Bleistift der am Ende globale Lieferketten über fünf Kontinente womöglich ein Zeichen geistiger Überforderung sein könnte.

Energie wurde lokal produziert.

Wind, Geothermie, Solarfelder, kleine modulare Speicher, absurde Mengen Wärmedämmung.

Gebäude waren derart effizient, dass Kinder behaupteten, Häuser seien eigentlich sehr geduldige Tiere.

Landwirtschaft war weniger effizient als anderswo, aber robust, mit sinnvollen Fruchtfolgen.

Fleisch wurde gegessen, Käse produziert, allerdings musste man dazu jedes der benutzten Tiere einmal persönlich füttern, streicheln und sich bei ihm bedanken.

Schlachten wurde ausgelagert, hier hatte es in der Vergangenheit ein paar unschöne Überschneidungen zwischen Verantwortung und pathologischem Verhalten gegeben, die sich nicht so einfach hatten auflösen lassen.

Schlachter bekamen kostenlosen Gesangsunterricht,

Überall gab es Genossenschaftsgärten.

Reserven.

Saatgutbanken.

Reparaturhallen.

Niemand war zu reich.

Niemand war zu arm.

Viele hatten Zeit.

Und Zeit, stellte sich heraus, machte Menschen gefährlich nachdenklich.

Menschen begannen Instrumente zu lernen.

Freundschaften zu pflegen.

Sich mehr mit eben diesen zu streiten.

Bürgerhaushalte ernst zu nehmen.

Mittelmäßig gute Gedichte zu schreiben.

Der Rest der Welt fand das unerquicklich.


Dann kamen die Knappheiten.

Nicht plötzlich.

Nie plötzlich.

Erst seltene Metalle.

Dann Lieferketten.

Dann Finanzkrisen, die plötzlich sehr viel realer wirkten, sobald man feststellte, dass man Derivate nicht essen konnte.

Dann Wasser.

Dann Treibstoff.

Mehrere große Staaten reagierten angemessen professionell.

Sie gründeten Krisengremien, die einander Diagramme zeigten, warum das Problem in zwei Quartalen verschwinden werde.

Es verschwand nicht.

Panikmärkte entstanden.

Nahrungsmittelpreise explodierten.

Städte verdunkelten sich.

Luxuswohnanlagen wurden von Menschen geplündert, die sich zwar sehr für Marktlogik eingesetzt hatten, aber wenig Verständnis für die Konsequenzen zeigten.

Und irgendwo zwischen all dem war die Allianz immer noch unangenehm stabil.

Warm.

Gut ernährt.

Langsam.

Langweilig.

Unverschämt vernünftig.

Das machte sie untragbar.


Die ersten diplomatischen Schreiben waren sachlich-höflich.

Öffnen Sie Ihre Märkte für den freien Welthandel.

Die Allianz antwortete:

Welche Märkte?

Darauf:

Teilen Sie Ihre Reserven und profitieren Sie vom Austausch.

Antwort:

Ja, selbstverständlich. Regional abgestimmt, humanitär, kooperativ. Wenn Sie eine Schubkarre für je 3 Familien organisieren könnten, wir hatten dieses Jahr guten Erfolg mit Tomatoffeln.

Dann:

Unter internationaler Aufsicht.

Antwort:

Das klingt für uns wie eine Besatzung mit Formularen.

Danach wurde der Ton schlechter.



Im Rat fragte jemand:

„Warum wirkt das alles plötzlich wie der Beginn eines Krieges?“

Ein älterer Verwaltungsbeamter antwortete:

„Weil Menschen Ressourcenknappheit selten philosophisch und vernünftig lösen möchten.“

Er nahm einen Keks.

„Historisch betrachtet mögen sie sehr gerne Invasionen.“


Der eigentliche Krieg begann an einem Dienstag.

Dienstage waren hierzu besonders gut geeignet.

Montage waren administrativ zu chaotisch.

Freitage respektierte man.

Dienstage hatten eine unangenehme Durchschnittlichkeit, die perfekt für geopolitische Dummheiten geeignet war.

Die ersten Drohnen erschienen über Grenzregionen.

Die Allianz reagierte irritiert.

Nicht defensiv.

Nicht erbost oder erstaunt.

Nur irritiert.

Es stellte sich nämlich heraus, dass jahrzehntelange Infrastrukturplanung hervorragende Verteidigung erzeugen konnte.

Dezentralisierte Energie bedeutete:

keine empfindlichen Netze.

Lokale Lebensmittel bedeuteten:

keine Hungerblockaden.

Regionale Produktion bedeutete:

keine logistischen Zusammenbrüche.

Und Menschen, die es gewohnt waren, freiwillig sinnstiftende Gemeindearbeit zu leisten, organisierten Widerstand erschreckend effizient.

Man verteidigte Städte nicht heroisch.

Man verteidigte sie organisatorisch.

Bürger erhielten einfache Nachrichten:

Treffpunkt Turnhalle 3. Bitte warme Kleidung und Schraubenschlüssel mitbringen.

Eine andere solche: Treffpunkt Turnhalle 3. Bitte warme Kleidung und eine kleine Gießkanne plus Gartenschaufel mitbringen.


Der Bericht eines frustrierten Generals schrieb frustriert:

Wir müssen ihre Hauptversorgungslinie zerstören.

Die Antwort eines Analysten lautete:

Sir. Es gibt offenbar keine.

Was meinen Sie damit?

Es sieht aus, als hätten diese Menschen… vorbereitet.

Der General schwieg lange.

„Das erscheint mir ideologisch nicht richtig.“


Der Krieg zog sich einseitig ereignislos hin.

Nicht wegen großer Siege.

Sondern wegen einer ganz und gar entsetzlichen Wahrheit:

Die Allianz hatte gelernt, mit dem auszukommen was sie brauchten zum hohen Preis der allgemeinen Zufriedenheit zu schätzen gelernt.

Der Rest der Welt hatte indes gelernt, ohne Wachstum noch nervöser zu werden.

Und Nervosität, so stellte sich heraus, war ein schlechter Treibstoff für Imperien die von Dauer sein wollten.


Später würden Historiker streiten, was den eigentlichen Wendepunkt markierte.

Die zerstörte Flotte?

Die Hungerkrawalle?

Die Energiekrisen?

Der Neid auf die Besitzlosen?

Oder der demoralisierende Funkspruch der Allianz an die belagernde Armee:

Wenn Sie möchten, können wir Reparaturhandbücher und Suppe schicken.

Bitte hören Sie auf, auf die Wasseraufbereitung zu schießen. Sie brauchen die später doch auch.

Niemand wusste, ob es Spott gewesen sein sollte.

Das Erschreckende war:

Wahrscheinlich nicht.


Jahrzehnte später lehrte man Kindern eine einfache Regel:

„Eine Gesellschaft wird nicht daran gemessen, wie reich sie in ihren guten Zeiten wirkt.“

Der Lehrer machte eine Pause.

„Sondern daran, wie lange es dauert, bevor die anderen merken, dass sie recht hatte.“

Einöde

Sag mir, was Du willst und ich sage Dir, was Du bist. All die Momente, all die Stunden, die Erlebten, die Verlebten, die vergessen und erinnert sind.

All die Höhen, all die Tiefs, hinter Dunst und Schwaden verblasst und gerade deswegen eingebrannt oder unter Lupen verschwommen sind. Bist Du das?

Die Momente, die Du tiefer als Sauerstoff inhaliert hast, sind sie weg? Werden sie nie wiederkommen oder sich zu den anderen Dämonen einreihen? Möchtest Du dem Leben nüchtern begegnen?

Wahrscheinlich.

Nie.

Was ist es Dir wert, nie wieder in das sorgenvolle Gesicht beim Treffen zu blicken, das vielsagende „Du siehst gut aus!“ zu hören, in dem ganz genau steckt, wie Dein Leben gerade verläuft. Das niemandem etwas vorlügen können, die peinliche Verbundenheit mit Fremden in der U-Bahn, die Versteckspiele, die Charaden, das Würgen beim Zähneputzen, die roten Augen, die Zielscheibe auf dem Rücken, die Dich davon abhält, eine eigene Agenda oder Wünsche zu haben.

Planen, zweifeln, ob Du überhaupt in der Lage bist, Pläne, Termine wahrzunehmen, geschweige denn genießen zu können. Flüge zu verpassen, in Krankenhäusern aufzuwachen, das liefert vielleicht gute Geschichten, doch fade Epiloge. Und: ist das Gegenteil denn wirklich ein langeweiliges Leben?

Wann blieb Dir, blieb allen das Lachen im Halse stecken? Wann hörte es endgültig auf, lustig zu sein. Allein, Dir diese diese Fragen zu stellen, sind doch gute Gründe. Gründe die man sich ins Bewusstsein zu rufen verspricht, wenn das Chaos bezwungen, weit weg scheint und Ordnung, Routine vorgaukelt. Natürlich ist Krisenmanagement selten öde, dennoch zehrt es Dich aus.

Erinnere Dich, als es anfing; kein Rockˋn Roll mehr, die Footballsaison endgülttig zu Ende. Die Morgende wurden zu kurz nur um sich ewig hinzuziehen, alles für ein Stück Funktionalität. Normalität. Alles Heil dem Schein.

Wenigstens den Schein. Den eingebildeten. Den von allen Seiten peinlich auferhaltenen.

Dagegen: das Leben. Krisen, ja, doch immerhin zu bewältigen. Ohne abwägen, ohne glasige Blicke. Ohne Blutergüsse, Platzwunden, Beziehungen, zerbrochenes Geschirr, nasse Alpträume, Nächte, Zittern, Stimmen, die unter der Haut auf der Decke krabbeln. Anstrengend, ja, doch zu meistern. Die Dornen auf dem Weg fühlen, doch wenigstens auf festem Boden fühlen. Harte Erde ist besser als das Schwanken in schwarzen Löchern, der Versuch, in fahlen Wolken festen Fuß zu fassen.

Denke daran – Du kannst nicht nach Sternen greifen, die vor Deinen Augen verschwimmen und deren Namen Du vergisst.

Laternen können einem dem Weg zeigen ohne, dass man dagegen läuft. Ankerr sind nicht nur Ballast. Es gibt ein zufriedenes Leben zwischen tristem, sinnlosen Fron und haltlosem Leichtsinn. Cool war für Dich immer, selbstbestimmt zu sein. Wohin, wofür?

Sich im Griff zu haben heißt nicht, machtlos zu sein. Du lebst doch viel zu gerne selbst bewusst um all das das wegzuspülen. Auch war doch der leichte Weg nie Deiner, warum also jetzt die Rutsche nehmen um dann wehleidig, eingesuhlt und voller Selbstmitleid nach hinten und nach oben zu schauen?

Denke daran, wenn Du es vergisst: wenn es grau erscheint. Denk an die Löcher, die Du Dir gegraben hast, der süße Geruch ehrlicher Erde war doch oft nur Moder. Letztlich ist es viel anstrengender, immer weiter zu buddeln als ab und zu inne zu halten, zu bremsen, ankern, vielleicht auch ein paar Schritte zurück zu gehen. Bleibe achtsam. Scheine auch in die finsteren Ecken, anstatt geduckt in die gewohnte Dunkelheit zu rennen um den Schatten auszuweichen. Schau genau hin, denn auch die größten Monster sind kleiner, wenn Du hinsiehst. Dann musst Du Dich Ihnen auch nicht alleine stellen. Nicht alleine – das ist es doch, was Du wirklich willst. Das Zweite, Große. Mit und Ohne, Mit ist manchmal spaßig, ohne ist es schön.

Was war es denn für Dich? Die Krücke, die Dir erst die Fähigkeit des Laufens, dann des Gehens, des Schleichens und schließlich auch des Kriechens nahm. Dein Genuss verdient es ja, wahrgenommen, empfunden zu werden. Ohne Dämpfer. Denn genau das war es – all-inclusive mit allem, außer Ausgang. Nüchtern waren doch nur Urlaube.

Deine Prinzipien gelten auch für Dich, teile Sie mit Dir! Sag mir, was Du willst und ich sage Dir wer Du bist!

Iris

Und noch immer denke ich in den alten Kategorien, in alten Sätzen, vergessenen Strukturen und verlorenen Idealen.

Und noch immer möchte ich sie nicht vermissen, möchte mich in ihnen verlieren, in ihnen versinken und mich in ihnen verlieben. Um am Ende hier zu stehen und am Ende mit offenem Blick in die Augen der Stürme sehen zu können.

Kernkompetenzen

Kernkompetenzen, die im open space dezentral nebeneinander gesetzt werden und dort in hellen, offenen Räumen an engen, kleinteiligen Projekten arbeiten.

Während das Proletariat früher von den Kapitalisten ausgeblutet und ausgebeutet wurde, schärft die digitale Bohème heute selber das Messer, in das sie später selber springt. Optimiert und motiviert wissen sie ganz genau, welche Anforderungen sie erfüllen könnten, aber nicht, welche später tatsächlich auf sie warten.

In diesen gesunden Körpern Weiterlesen „Kernkompetenzen“

Digging

Now you descend into this sinking feeling again, just hoping that the pit of despair will at least have some ragged edges this time so you might either hurt yourself enough to bleed out when you fall to the bottom or have a fighting chance to climb out once you have reached the ground. But you just keep on falling and falling, and falling. And all of a sudden it seems like a good idea to let go of the rope that you actually brought with you. That is attached to a pole at the top. But the rope seems incredible heavy now. And you know that you don‘t have the strength to shinny it anyway. And as you keep falling, you start to forget how it was to feel the sunlight on your skin, to breathe in fresh air and to lie down on the green spring grass.

And then, after all this falling, Weiterlesen „Digging“

Abgrund

Ich kann ihr nicht mehr in die Augen schauen, weil ich mich darin sehe. Mehr als mein Gesicht, meinen Körper, der nur noch nach außen meinem Willen gehorcht. Mehr als die leeren Augen, die einmal wach und voller Neugier waren.

Ich würde gerne weinen, würde gerne so tun, als würde es schmerzen. Aber das tut es nicht. Ich schäme mich nicht, es tut nicht mehr weh. Ich habe meine Medizin genommen, sie wirkt schnell. Ein guter Junge, ein vernünftiger Patient. Chemotherapie für die Seele. Ich schütte Gift in mich hinein, in der Hoffnung, dass die Krankheit vorher stirbt. Kopfschmerzen, Übelkeit und ein schlechtes Gedächtnis sind nur die Nebenwirkungen. Ich muss nur regelmäßig dran bleiben, darf nicht eigenmächtig absetzen. In meiner Beziehung habe ich mich erinnert, das passiert mir nicht noch einmal.

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Frühstück Teil II

Beide waren im Nachthemd, ihres weiblich elegant geschnitten, seins einfach durch tausendfaches Waschen und die Jahre ein zum Nachthemd gewordenes T-Shirt. Sie waren, so wie immer, nicht glücklich, aber mit einer grundsätzlichen Zufriedenheit ins Bett gegangen. Dann hatten sie sich, wie schon seit Jahren, unter ihre eigene Bettdecke gelegt, jeder kurz in seinem Buch geblättert und dann waren Weiterlesen „Frühstück Teil II“